Sie sind hier: Startseite > "für heute" - Ausgaben in diesem Monat > Oktober 2018

»für heute« - Ausgaben im Oktober 2018

Lea – ewig ungeliebt?
(Thomas Röder)

Warum läuft es in Bezug auf die Liebe nicht glatt für Lea? Ist Hochschätzung der romantischen Liebe eine Erfindung der westlichen Kultur, eine moderne Erfindung also, wie die der Dampfmaschine oder des Kugelschreibers? Vielleicht! Aber gegeben hat es das offenbar schon im alten Israel – mit allen dazugehörigen Verwicklungen und Herzeleid. Dass die „große Liebe“ trotzdem nicht alles im Leben ist, sehen wir an Leas Geschichte. Gott weiß auch für die „Ungeliebte“ einen Weg und gestaltet ihn mit ihr, weil sie bereit ist, ihm zu vertrauen.

Sie wollen mehr lesen? undefinedHier geht's zum Abo.

Wieviel Kompormiss ist die Karriere wert?
(Ralf Würtz)

Wenn wir das Wort Kompromiss hören, dann wird wohl der Einen oder dem Anderen ganz unwohl. Sofort tauchen Bilder der vergangenen Monate auf. Berichte von Streitigkeiten in der Regierung und zwischen Parteien füllten da die Schlagzeilen. Die Einigungen, auf die man sich dann verständigt hat, werden von vielen als faule Kompromisse gesehen. Wie sinnvoll sind vor diesem Hintergrund Kompromisse überhaupt?

Durch die Art und Weise, wie sich die Politik in den letzten Monaten verhalten hat, wird einem schlechten Image von Kompromissen nur Vorschub geleistet. Dabei sind Kompromisse per se ja nichts Schlimmes. Jeden Tag gehen wir alle mehrmals einen Kompromiss ein – egal ob nun im beruflichen oder auch im privaten Umfeld.

Sie wollen mehr lesen? undefinedHier geht's zum Abo.

Mobbing hat viele Gesichter
(Mareike Bloedt)

Mobbing hat viele Gesichter. Es kann jeder und jedem passieren. In der Schule, am Arbeitsplatz oder im Seniorenzentrum. Einige Wissenschaftler sind heute sogar davon überzeugt, dass jede und jeder unter bestimmten Bedingungen selbst zum Täter werden kann. Doch was heißt es, gemobbt zu werden und was kann man dagegen tun, dass Menschen scheinbar eine Tendenz dazu haben, andere auszugrenzen und zu schikanieren?

„Wenn ich den Raum betrete, verstummen die Stimmen. Die Gespräche enden und die Blicke der anderen beißen sich in mir fest. Ich spüre, wie die Angst in mir hochsteigt, beginne zu schwitzen und frage mich: Was tun sie mir heute an?“

Sie wollen mehr lesen? undefinedHier geht's zum Abo.

... und die Herrlichkeit
(Gerrit Mathis)

Was hat er sich nur dabei gedacht? Jesus, als er das Vaterunser zu dem Gebet schlechthin für Christen gemacht hat. Es hat seinen Rhythmus und lässt sich deshalb leicht herunterleiern, aber es hat es in sich. Manchmal schon bei einem einzigen Wort.

„Den Mittelteil vergessen wir.“ So hat man mir das gesagt, als ich mein journalistisches Handwerk gelernt habe und mit ihm auch einige rhetorische Zusammenhänge. Was immer wir hören, wir achten auf Anfang und Ende, daran erinnern wir uns später. Aber der Mittelteil entfällt, den vergessen wir wieder. Wer will, kann anhand einer Nachrichtensendung überprüfen, woran er sich anschließend noch erinnert. Das Ergebnis ist meist verblüffend.

Sie wollen mehr lesen? undefinedHier geht's zum Abo.