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»für heute« - Ausgaben im März 2019

Simeon und Levi – Gekränkte Ehre
(Dagmar Köhring)

Wer glaubt, die Bibel sei ein Buch voller erbaulich- frommer Geschichten, der irrt sich sehr. Besonders das Alte Testament enthält das pralle Leben: Sex, Kriminalität, Verrat und Rache bestimmen das Bild, und so mancher Krimi zehrt noch heute von den Themen, die damals angerissen wurden.

Brandaktuell ist die Geschichte von Simeon und Levi, den Söhnen von Lea und Jakob, die im 1. Buch Mose im 34. Kapitel steht. Denn da geht es um den Zusammenprall von Kulturen, um ungezügelte Sexualität und Machtmissbrauch.

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Wer dient hier wem?
(Ralf Würtz)

Neulich in einer Werbeagentur. Die Chefin fragt eine ihrer Mitarbeiterinnen: „Du, sag mal, Julia, dienst du eigentlich der Agentur?“ „Meinst du, ob ich ihr nutze?“, fragt die Angesprochene irritiert zurück. Hastig antwortet die Chefin: „Natürlich nutzt du der Firma, das weiß ich nur zu genau und dafür schätze ich dich auch außerordentlich. Aber ich meinte das wirklich im wahrsten Sinne von Dienen.“ Julia überlegt einen Moment, eh sie dann sagt: „Nö, ich arbeite hier nur.“

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Lass doch die Fünf mal gerade sein!
(Holger Panteleit)

Meine Lieblingszahl ist die Fünf! Seit einiger Zeit. Seitdem ich mich darin übe, die Fünf auch mal gerade sein zu lassen. Was für jemanden wie mich, der preußische – genauer ostpreußische – Wurzeln hat, eine gar nicht so leichte Übung darstellt. Ich bin schon manchem fragwürdigen Tugendideal aufgesessen. Es liegt mir viel näher, die Dinge zu kontrollieren, als sie voller Vertrauen geschehen zu lassen.

Jesus aber lädt ein: „Sorget nicht! Um euer Leben. Für morgen. Was ihr anziehen, was ihr essen werdet.“

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Ich glaube an Gott
(Anja Kieser, Benjamin Elsner, Gerrit Mathis)

Ich glaube an Gott – das sagt sich leicht. Aber was ist damit eigentlich gemeint? Wir sollen uns von Gott kein Bild machen, heißt es in den Zehn Geboten. Aber: Glaube ohne jede Vorstellung, geht das überhaupt? An was denke ich als erstes, wenn ich „Gott“ höre? An den allmächtigen Schöpfer von Himmel und Erde, Herr über den Urknall und das Universum? An einen eifersüchtigen Gott, der Opfer braucht? An einen alles durchdringenden Geist, unverfügbar, aber immer wieder inspirierend? Oder an den Gott, der mich begleitet wie ein Freund, und an den ich meinen Dank und meine Bitten richte?

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