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»für heute« - Ausgaben im Juli 2019

Dina – Spielball männlicher Eitelkeit
(Dagmar Köhring)

In der Bibel ist viel von der Liebe Gottes, von seiner Gerechtigkeit und Barmherzigkeit die Rede. Aber es stehen auch ganz schreckliche Geschichten darin. Besonders aus weiblicher Perspektive. Und das Schrecklichste daran ist, dass es nichts nützt, sie einfach auszublenden. Weil sie immer noch aktuell sind. Zum Beispiel die Geschichte Dinas. (1. Mose 34,1ff) Wie würde sie wohl aus ihrem Mund klingen?

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Erstmal zuhören
(Ralf Würtz)

Unser ganzes Leben hindurch sammeln wir Erfahrungen und Informationen. Und die sind wirklich nützlich. Sie helfen uns, Situationen schnell zu bewerten, um schnell reagieren zu können. Aber manchmal werden sie auch zum Hindernis. Wie sehr fertige Bilder im Kopf uns daran hindern können, neue Einsichten zu gewinnen, merken wir erst, wenn uns etwas Ungewohntes und Fremdes begegnet.

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Urvertrauen – zerstört!
(Diederich Lüken)

Jeder Mensch wird mit einer großen Portion Urvertrauen geboren. Das begleitet ihn ein Leben lang. Ohne dieses Vertrauen ist ein menschliches Miteinander nicht denkbar. Umso schwerwiegender sind die Folgen, wenn dieses Vertrauen zerstört wird. Beispielhaft dafür ist die biblische Geschichte von Dina.

Dina war eine Tochter Jakobs und seiner ersten Frau. Weiter ist von ihr nicht die Rede bis zu dem Zeitpunkt, an dem sie als junge Frau vergewaltigt wird. Sie geht aus, um die Töchter des Landes zu sehen. Auf diesem Weg trifft sie Sichem, der sie vergewaltigt. Anschließend verliebt er sich gar in sie und will sie heiraten. Wahrscheinlich kommt er sich sogar noch großzügig dabei vor, weil er ihre „Ehre“ retten will. Aber wie kann die traumatisierte junge Frau ihre Seele retten? Wie kann sie ihr Vertrauen ins Leben, in Männer, ja zu ihrer Familie wieder zurückgewinnen?

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Ich glaube an Gott, den Schöpfer des Himmels und der Erde
(Gerrit Mathier, Benjamin Elsner, Anja Kieser)

„Wo ist Gott in deinem System?“ fragen die Kleriker den Naturforscher Galileo Galilei – zumindest in dem Drama von Bertold Brecht. Galileo hatte endgültig bewiesen, dass die herkömmlichen Vorstellungen vom „Himmel“ falsch waren. Was meinen wir, wenn wir unseren Glauben an einen Gott bekennen, der „Himmel und Erde“ geschaffen hat, wie es im ersten Satz der Bibel heißt. Sind das zwei getrennte Bereiche? Werden wir irgendwann „im Himmel“ sein? Und wie kann uns die Vorstellung von „Himmel und Erde“ im alltäglichen Leben helfen?

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