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»für heute« - Ausgaben im Februar 2019

Ruben der große Bruder
(Anne Oberkampf)

Angela Merkel gehört dazu und Franklin D. Roosevelt. Auch Albert Einstein war einer und Oppenheimer, der „Vater der Atombombe“. Sie alle gehören zum „Kreis der Erlauchten“: zu den ältesten Geschwistern einer Familie. Und ich selbst gehöre auch dazu. Ich bin die erste von drei Schwestern.

Ruben ist der älteste der 12 Söhne des Jakob. Das erste Kind der großen Patchworkfamilie. Der Sohn von Lea. Für sie ist er ihre ganze Hoffnung, nun endlich von ihrem Ehemann geliebt zu werden. Schließlich hat sie ihm das erste Kind geschenkt, noch dazu einen Stammhalter. Sie nennt ihn Ruben, das heißt „Sehet, ein Sohn“.

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Verantwortung – Lust und last
(Diederich Lüken)

Verantwortung – jeder will sie haben, keiner will sie übernehmen. Dieser Eindruck entsteht manchmal, zum Beispiel in der Politik. Denn Verantwortung hat zwei Seiten: Sie verleiht uns Ansehen und Würde, aber sie fordert auch, dass wir für unsere Fehler einstehen. Das klingt selbstverständlich, ist es aber nicht.

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Ist Religion nur Opium fürs Volk?
(Ralf Würtz)

„Das Beste kommt zum Schluss“, scheint Paulus der Gemeinde in Rom mit dem Vers aus Römer 8,18 („Ich bin überzeugt, dass dieser Zeit Leiden nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll.“) zurufen zu wollen. Und irgendwie kennen wir das ja alle: Diese Überzeugung, dass wir, wenn wir jetzt nur richtig hart arbeiten, später mal Zeit zum Genießen haben werden. Vielleicht sogar erst nach dem Tod. Ist das nur billige Vertröstung, oder kann diese Hoffnung auch ein Ansporn für die Gegenwart sein?

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Ich glaube
(Dagmar Köhring, Anja Kieser, Benjamin Elsner)

Credo – so wird das Glaubensbekenntnis der Christinnen und Christen auch genannt. Credo heißt: „Ich glaube“. Mit diesen beiden Worten beginnt das Bekenntnis. Aber was bedeutet es, wenn ich etwas glaube? Ist das nur ein besseres Wort für „nicht wissen“? Wird nicht viel zu viel in der Welt einfach „geglaubt“ – ohne Überprüfung der Fakten? Brauchen wir einen Gottesbeweis – oder hat das Glauben einen ganz eigenen Wert, der über das Wissen sogar hinausgeht? Dagmar Köhring, Anja Kieser und Benjamin Elsner überlegen, was das Glauben ihnen bedeutet.

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