Auf diese "für heute" - Ausgaben-themen können Sie sich freuen!

Januar 2013


Eine treffende Geschichte
Die großzügige Arme (Frank Mader)
Du darfst faulenzen an Gottes Tag
Positives am Anderen finden

Februar 2013


Regeln des Gebets
Margret und Hans sind etwas Besonderes
Zwei Gebete brechen den Bann
Der Gedanke an die Ewigkeit schwindet


Bitte beachten Sie, dass es sich bei der Vorschau um Arbeitstitel handelt.

Die neuen "für heute" - Ausgaben im Dezember 2012, machen Sie es sich gemütlich...

Licht im Dunkel

Ich gehe aufmerksam durch die Straßen meiner Stadt. Es ist Adventszeit. Zeit des Lichts. Wenn der frühe Abend kommt, werden die Lichter in den Häusern, Geschäften und den Adventsmärkten entzündet. Alles sieht einladend und festlich aus. Und in vielen Fenstern sehe ich als weihnachtliche Dekoration Schwibbögen stehen.

Schwibbögen gibt es heute in vielen Varianten. Mit weihnachtlichen oder winterlichen Motiven, mit Bergleuten und Klöpplerin oder mit Motiven aus der Bibel. Viele biblische Motive zeigen die Christgeburt in der Heiligen Nacht – Krippe, heiliges Paar, Hirten und Engel.

Die ersten Schwibbögen wurden aus Metall gefertigt. Erst später kamen aus Holz geschnitzte Bögen dazu. Entstanden ist der Schwibbogen vor etwa 270 Jahren...

 

Ist der Glaube reine Kopfsache? (Martin Wörz)

Umberto Ecos Roman »Der Name der Rose« spielt im ausgehenden Mittelalter.

In der Bibliothek eines italienischen Klosters liegt eine Kostbarkeit versteckt: Ein Buch des griechischen Philosophen Aristoteles, in dem die Regeln der Komödie dargelegt werden.

Eine Anleitung, wie man Zuschauer zum Lachen bringt.

Doch Lachen ist für den blinden Mönch und Bibliothekar Jorge von Burgos mit dem christlichen Glauben unvereinbar. Er meint, dass Lachen die Furcht töten würde. Wer keine Furcht mehr vor dem Teufel habe, braucht keinen Gott mehr. Dann könne man auch über Gott lachen.

In blindem Eifer, das Buch über das Lachen geheim zu halten, tötet Jorge von Burgos mehrere Mönche. Am Ende lässt er die ganze Bibliothek in Flammen aufgehen, damit das Buch über das Lachen zerstört wird. Dabei kommt er selbst ums Leben...

Interessant geht es im gesamten Impulse Für Heute mit Martin Wörz weiter, wenn Sie undefinedhier klicken.

Träume können die Richtung weisen ()

In der Jugendromantrilogie entwirft Andreas Eschbach ein grausiges Zukunftsbild: Ein kleiner Chip, in die Nase eingesetzt, verknüpft sich mit den Nervenbahnen.

Alle Menschen mit diesem Chip sind dann vernetzt, können mit den anderen gedanklich kommunizieren. Zugleich verlieren sie nach und nach ihre Persönlichkeit und gehen in einem kollektiven Ganzen, der »Kohärenz«, auf.

Einzig Christopher, ein hochbegabter Jugendlicher und Hacker, könnte das Eingehen aller in die Kohärenz verhindern. Am Ende hilft ihm ein Traumbild. Mit diesem Wissen gelingt es, das Abgleiten der Welt in den kollektiven Albtraum zu verhindern.

Mich hat dieser Roman fasziniert: Seine Figuren müssen alles logisch durchdringen und selbst abseitige Möglichkeiten gedanklich zu begreifen suchen. Andererseits ist es ausgerechnet ein Traum, der das wichtige Lösungsmuster liefert. Denn Träume sind nicht logisch, sie erschließen sich nicht immer und selten sofort.

Nicht unser Bewusstsein ist am Werk, sondern das Unbewusste arbeitet in uns. Dass ein Traum die Lösung bereithält oder Neues preisgibt, davon erzählen manche Geschichten...

Spannend geht es undefinedhier, an dieser Stelle weiter!

Markus: Schatz, hast du schon Tante Lene über die Feiertage eingeladen? ()

Theresa: Muss das sein? Du weißt doch, dass wir ihre Erwartungen noch nie erfüllen konnten. Die Kinder werden ihr wieder zu laut sein, und ich könnte es mir ohne den obligatorischen Gänsebraten in der Küche auch mal etwas leichter machen.

Markus: Schatz, es sind doch nur ein paar Tage und sie hat halt außer uns keine Verwandten.

Theresa: Ja, aber meine Eltern wollen am Weihnachtsfesttag ebenfalls kommen, und du weißt ja, dass Vater immer wieder Tante Lenes politische Einstellung angreift, und dann ist sie entweder für den Rest des Tages beleidigt oder es gibt Streit. Am liebsten würde ich einfach mal über Weihnachten wegfahren.

Markus: Tja, das geht wohl leider nicht. Außerdem ist es doch eine schöne Tradition, an Weihnachten als Familie wieder einmal vollständig beisammen zu sein.

Theresa: Ein Fest der Stille wird das dann ja wohl nicht!

Weihnachten. Es gibt wohl kein Fest im Jahr, bei dem so viele unterschiedliche Wünsche und Erwartungen aufeinanderprallen. Wer kennt sie nicht, die Fragen, an denen sich im Nu ein Disput entzünden kann...

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Ein biblischer Grenzgänger

Übergänge meistern ist manchmal wie Abgründe überwinden. Auf der einen Seite ist der Boden fest; und die Erfahrung lehrt, dass er auch auf der gegenüberliegenden Seite fest ist.
Aber dazwischen mutet es wie eine Hängebrücke an: wackelig, abgründig, zugluftig, unangenehm. Dabei haben wir uns über die Veränderung sehr gefreut.

Endlich hatte es mit der Bewerbung geklappt: Ihm wurde die leitende Stelle im Werk in Ingolstadt zugesagt und mit Hochgefühl unterschrieb er den Vertrag.

Von Neckarsulm ging es ins bayrische Ingolstadt: Suche nach einem Haus, Recherchen über die zukünftige Schule der Kinder, und erste Antworten auf Fragen der Mitarbeitenden an ihren neuen Chef – alles tat er mit Elan.

Irgendwann gab ihr Ältester zu bedenken, dass die bayrischen Gymnasien viel schwieriger seien.

Ihre Tochter begann schon vor dem Umzug zu fragen, wie sie denn von so weit zu ihrer Freundin und in den Kindergarten kommen wird...

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