Auf diese Ausgaben können Sie sich freuen!

 

Januar 2012

Wie kann ich gerne vergeben? (Ingrid Heintz)
Wie gehe ich wertschätzend mit anderen um? (Thomas Röder)
Wie motiviere ich mich? (Dr. Iris Bollerhoff)
Wie gehe ich mit Ärger um? (Martin Wörz)
Erziehungsfallen - umgehen? (Thomas Mozer)

Februar 2012

Christlich handeln im beruflichen Alltag (Beate Gläfke)
Tragen wir nicht alle Masken? (Frank Mader)
Lass dir was entgehen! Geht das? (Katrin Schneidenbach)
Taufe - Zeichensprache Gottes (Sven Tiesler)

März 2012

Zeit mit sich allein (Beate Gläfke)
Das Leben entrümpeln (Frank Mader)
Warum tue ich trotz besseren Wissens das Falsche? (Martin Wörz)
Von der Unmöglichkeit vor sich selbst davonzulaufen (Angelika Rieber)

April 2012

Was bedeutet mir, dass Jesus am Kreuz starb? (Katrin Schneidenbach)
statt resignieren - hoffen (Sven Tiesler)
Warum es besser ist mit anderen zu reden als über sie (Thomas Röder)
Stärken stärken, Schwächen schwächen (Thomas Mozer)
tolerante Gesellschaft - Jesus allein? (Ingrid Heintz)

Bitte beachten Sie, dass es sich bei der Vorschau um Arbeitstitel handelt.

 

 

Die "für heute" - Ausgaben im Dezember 2011

Raus aus der Einsamkeit (Katrin Schneidenbach)

Maria sitzt allein in ihrem Wohnzimmer. Es wirkt viel zu groß. Die Fenster sind abgedunkelt. Bilder von ihrem vor drei Jahren verstorbenen Mann stehen auf einem kleinen Tisch. Eine dunkle Schleife, Blumen, eine Kerze. Die Trauer im Raum ist zum Greifen nahe, ebenso die Einsamkeit. Maria sieht blass aus. Seit ihr Mann gestorben ist, lebt sie völlig zurückgezogen.

Freunde und Nachbarinnen haben sich lange bemüht, die Mauern ihrer Einsamkeit zu durchbrechen. Vergebens. Die Kinder wohnen weit weg, sind selten mal da und wenn, dann höchstens für zwei Tage. Maria will auch nicht zur Last fallen. So lehnte sie es ab, mit ihrem Sohn und dessen Familie in Urlaub zu fahren.

Über die Jahre ist der Abstand zu den Menschen immer größer geworden. »Ich weiß gar nicht, worüber ich reden soll«, stellte Maria fest: »Früher hatte ich meine Arbeit, meinen Mann, die Kinder im Haus. Jetzt fehlt das alles.« Da blitzte er auf, der Wunsch nach Gemeinschaft. Die lange Einsamkeit hatte gelähmt. Es wirkt, als hätte Maria den sozialen Umgang verlernt. Vieles lässt Menschen in Einsamkeit sinken....

Vor Einsamkeit ist kein Mensch gefeit; manchmal sind wir einsam mitten unter Menschen. Gerne dürfen Sie den Einsichten von Katrin Schneidenbach noch etwas folgen; klicken Sie undefinedhier.

 

Was bringt mir Ansehen? (Thomas Röder)

Ich spüre heute noch den Ruck, der durch mich ging. Ich durfte nicht mit auf die Klassenfahrt. Mein bester Freund schon. Als sein Vater mich weinen sah, schaute er mich freundlich an, legte mir seine große Hand auf die Schulter und meinte: »Na, Thomas, Du bist doch auch wer.« So hatte mir das noch niemand gesagt. Ja, ich war ein bisschen stolz auf mich.

Großartig, wenn uns ein anderer Mensch beachtet. Und wenn er uns etwas zutraut, dann noch mehr. Aber es kann auch anders passieren: Die Beerdigung von G.S. fand auf dem Friedhof des Wohnortes seiner Tochter statt. Als ich kurz vor der Trauerfeier den Kirchhof betrat, würdigte mich der Vertreter des Beerdigungsinstitutes keines Blickes. Nur die vier Sargträger schauten verwundert zu mir herüber und murmelten etwas vor sich hin. Ich trug keinen Talar, sondern mein Amtskleid, den schwarzen Anzug mit der dem Anlass entsprechender Krawatte. Als ich mich vorstellte, blickten mich zehn Augen skeptisch an.

Ja, Kleider machen Leute. Ohne Talar galt ich den Friedhofsbeamten eben nicht als der »Herr Pastor«....

Und was macht Sie zu dem, was Sie sind? Sie können die gesamte "für heute" - Ausgabe von Thomas Röder undefinedhier lesen und herunterladen.

 

 

Ein Licht macht Mut (Dr. Iris Bollerhoff)

Das Heile-Welt-Getue in der Weihnachtszeit geht mir mitunter ganz schön auf die Nerven. Wer hat nur in die Welt gesetzt, dass diese Zeit friedvoll sein soll? Sie war es nie, selbst nicht zur Geburt Jesu. Warum werden trotzdem die Erwartungen an ein harmonisches Fest jedes Jahr wieder künstlich hochgeschraubt, wenn es doch nie funktioniert? Jedenfalls nicht in meiner Familie.

...Eines Abends klopfte es an unserer Tür und eine befreundete Familie trug eine imposante Holzlaterne zu uns herein – fast einen halben Meter groß. Die brennende Kerze im Innern beschien vier liebevoll gestaltete Scherenschnitte, in denen die Herbergssuche von Maria und Josef dargestellt war:

Noch brennt die Adventslaterne im Wohnzimmer. Die Familie, die sie uns gebracht hat, ist nach einer gemeinsamen Andacht nach Hause aufgebrochen. Da klingelt es noch einmal an der Haustür. Ich vermute, dass unsere Freunde etwas vergessen haben, und mache – ohne näher zu schauen – die Tür auf. Im Dunkeln stehe ich unerwartet einem fremden Mann gegenüber. Starr vor Schreck, bringe ich kein Wort heraus. Auch der Mann starrt mich eine ganze Weile nur an. Dann, etwas zögerlich, beginnt er zu sprechen: »Wir wollen die Sachen abholen, Sie wissen doch, der Anruf letzte Woche.«

Aber ich begreife gar nichts. Erst als ich mich an die Dunkelheit gewöhnt habe und vor einem Kleinbus ein junges Mädchen stehen sehe, dämmert es mir: Es hatte mit der »Muschel« zu tun, einem Hilfsverein für Schwangere in Not, bei dem ich mitarbeite. Klar, das muss die schwangere Minderjährige sein, die sich telefonisch gemeldet hatte, weil sie keine Babyaustattung besitzt....

Nun wird es echt spannend; soviel kann ich Ihnen verraten. Schmökern Sie noch etwas in der Erfahrung von Dr. Iris Bollerhoff - einfach undefinedhier anklicken.

 

Wir feiern ein NACHT-Fest (Sven Tiesler)

Denke ich an Weihnachten, überschwemmen mich Erinnerungen an schöne Weihnachtsfeste. Ich sehe vor mir die Lichter in den Straßen und Häusern mit ihren Schwibbögen. Vor meinem inneren Auge tauchen die vielen Kerzen in Kirchen, an den Adventskränzen und Weihnachtsbäumen auf. Ich schmecke die Plätzchen und Lebkuchen, den Stollen und die Weihnachtsgans. Ich meine den Duft von Tannen und Räucherwerk zu riechen. In meinem Kopf klingen Lieder und Weisen zur Weihnacht, aber auch das Lachen von Kindern und Erwachsenen. Ich erinnere mich mit allen Sinnen.

Aber Weihnacht ist mehr als meine verklärten Erinnerungen. Weihnachten ist ein Nacht-Fest. Weihnachten beginnt, wenn es Heiliger Abend wird. Die Weihnacht findet ihre Erfüllung »wohl zu der halben Nacht«, in »stiller, heiliger Nacht«, eben in der Christnacht. Und die Weihnacht geht über in den Christtag, der alles in einem neuen Licht erscheinen lässt.

Es berührt mich immer wieder, dass wir eine Nacht feiern und ehren....

Was Sven Tiesler weiter in der Heiligen Nacht entdeckt und wichtig werden lässt, erfahren Sie, wenn Sie undefinedhier weiterlesen.