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»für heute« - Ausgaben im April 2019

Juda und Tamar – die Krux mit der Doppelmoral
(Klaus Schopf)

„Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch keinem andern zu.“ Das bekannte Sprichwort ist eine Umformung der sogenannten „Goldenen Regel“, die Jesus seinen Jüngern mit auf den Weg gibt: Behandelt andere so, wie ihr selbst behandelt werden möchtet.

Aber leicht ist das nicht. Manchmal messen wir „mit zweierlei Maß“. Das führt schnell zu Doppelmoral und Heuchelei. Ich spüre, dass ich da immer ein Lernender bleibe. Und auch die Menschen in der Bibel hatten damit so ihre Probleme. Zum Beispiel der Jakobssohn Juda und seine einfallsreiche Schwiegertochter Tamar.

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WEr schuf sie als Mann und Frau
(Anne Oberkampf)

„Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren“ steht in Artikel 1 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (1948). Bei uns in Deutschland schon – auch wenn die Gleichberechtigung der Frau selbst hierzulande noch eine junge Errungenschaft ist. Das Frauenwahlrecht gilt erst seit 100 Jahren! Bis heute war das eine lange und langsame Entwicklung. In vielen Kulturen ist es auch heute noch üblich, den Frauen die Menschenrechte wie selbstverständlich vorzuenthalten. Aber dürfen Frauenrechte wirklich kulturabhängig sein?

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Jesus an meiner Seite
(Ralf Würtz)

Die Zusicherung Jesu „Ich bin bei euch alle Tage“ klingt tröstlich. Aber wie wörtlich kann ich sie nehmen? Wie kann ich mir die Anwesenheit Jesu in meinem Leben vorstellen? Und was richtet sie aus? Bei einem Spaziergang auf dem Osterdeich in Bremen blitzt diese Frage plötzlich auf.

Die Sonne steht knapp über dem Horizont und der Wind streicht frisch durch die Baumwipfel. Ruhig fließt die Weser hier entlang, nur ein leises Rauschen ist vom nicht allzu weit entfernten Wehr zu hören. Menschen sind an diesem Tag, um diese Uhrzeit kaum unterwegs – ein alter Mann mit seinem Hund, eine junge Joggerin.

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den Vater
(Dagmar Köhring, Gerrit Mathis, Benjamin Elsner)

Ich glaube an Gott – ja, aber an was für einen Gott? Das apostolische Glaubensbekenntnis versucht sich an einer Beschreibung des Unbeschreiblichen und beginnt mit dem „Vater“. Wie kam es dazu – und was bedeutet das für uns heute? Immerhin hat sich das Bild vom „Vater“ durch die Geschichte hindurch sehr gewandelt. Dürfen wir einfach unser eigenes, gegenwärtiges Vaterbild hier einsetzen? Und reicht uns das überhaupt – oder würden wir es gern noch erweitern? Was geht Ihnen durch den Kopf, wenn Sie mit diesen Worten Ihren Glauben bekennen?

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