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Auf diese »für heute« - Themen können Sie sich freuen!

Mai (Arbeitstitel)

  • Alles hat seine Zeit (Mareike Bloedt)
  • Wohin auswandern, wenn ich mich hier fremd fühle? (Katrin Schneidenbach)
  • Für das Leben eines Freundes (Frank Mader)
  • Bundestagswahl - die Qual der Wahl (Marcus Baum/Matthias Kiemle)

Juni (Arbeitstitel)

  • Pfingsten (radio m)
  • Die ewige Baustelle - BER 20?? (Ralf Würtz)
  • Meine Rasierklinge und ich (Martin Wörz)
  • Der Apfel und andere Sündenfälle (Rouven Bürkle)

        »für heute« - Ausgaben im April 2017

        Wie man einen echten Schatz findet
        (Martin Wörz)

        Im Mai 2013 schlägt das Metallsuchgerät in einem Wald in Rheinland-Pfalz an. Ein Schatz im Wert von ungefähr 500.000 Euro: Teller aus Silber und Schmuck aus Gold. Aus Zeiten, als Germanen durch unsere Wälder zogen. Allerdings gehören solche Schätze in Deutschland nicht dem Finder, sondern dem Staat. Weshalb der Finder zu einer Bewährungs- und Geldstrafe verurteilt wurde.

        Da hatte es der Mann besser, von dem Jesus erzählt: Beim Pflügen ist er auf einen Schatz gestoßen. Ein erster Blick in die Truhe genügt für die Gewissheit: Dieser Schatz reicht fürs ganze Leben. Damals gab es noch kein Denkmalamt. Ein gefundener Schatz gehörte dem Eigentümer des Grundstücks. Dumm war, dass der Bauer das Feld nur gepachtet hatte.

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        Verstehst du, was du da liest?
        (Katrin Schneidenbach)

        Ich höre meinen Sohn stöhnen. Schon wieder deutsche Klassik in Literatur. »Kann das nicht wenigstens in heutigem Deutsch geschrieben sein? Versteht doch kein Mensch: Kabale und Liebe – schon der Titel! Was bitte schön ist Kabale?« So geht es die nächsten Tage weiter. Selbst nach meinem Empfinden ist das Büchlein anstrengend zu lesen. Gut, dass wir in einer anderen Zeit leben.

        Als Pastorin füge ich gedanklich hinzu: »Gut, dass die Bibel heute in besserem Deutsch daherkommt.« Obwohl!? Auch da sind manche Texte schwer zu lesen. Briefe aus dem Neuen Testament, Geschichten aus dem Alten Testament, können Rätsel aufgeben. Die Bibel bezeugt selbst, dass manches in den Briefen von Paulus schwer verständlich ist. Wenn das schon damalige Leser so einschätzten, wie sollte es uns mit einem Abstand von 2.000 Jahren besser damit ergehen?

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        Schwerelos
        (Markus Baum)

        Für manche war er ein Träumer oder versponnener Phantast. Aber er hatte eine Ahnung, die Wirklichkeit werden sollte. – Ferdinand von Zeppelin, 1838 geboren, in jungen Jahren Kadett und Offiziersanwärter in der Württembergischen Armee, Studium der Staatswissenschaft, des Maschinenbaus und der Chemie in Tübingen. Wieder zurück beim Militär hat er als Beobachter auf Seiten der Nordstaaten im amerikanischenSezessionskrieg mit seinen 25 Lebensjahren ein prägendes Erlebnis: Er nimmt an einer Ballonfahrt teil. Leichter als Luft! Über den Dingen schweben! Die Welt von oben betrachten: Dieser Blickwinkel verändert für Ferdinand von Zeppelin alles – und weckt in ihm eine Ahnung.

        So ein Ballon hat freilich einen Mangel: Er ist Spielball von Wind und Wetter. Man kann ihn nicht steuern, man kann nur die Flughöhe variieren und hoffen, weiter oben oder unten Luftschichten zu erwischen, die einen in die gewünschte Richtung treiben. Aber muss man sich damit abfinden? Das sieht der junge Graf und Ingenieur anders. Ein lenkbares Luftschiff, mit dem man die höheren Sphären befahren und den Winden notfalls auch trotzen kann – diese Idee nimmt im Lauf der Jahre konkrete Gestalt an.

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        Im Ostergarten
        (Dagmar Köhring)

        Ostern – dieses Fest feiere ich am liebsten im Garten. Das erste Grün erinnert mich daran, dass der Winter vorüber ist. Ich schöpfe wieder Hoffnung und Mut für die Zukunft. Ist es nur Zufall, dass auch die Auferstehung Jesu in einem Garten stattfindet? Oder steckt ein tieferer Sinn dahinter?

        »Es war aber an der Stätte, wo er gekreuzigt wurde, ein Garten und im Garten ein neues Grab, in das noch nie jemand gelegt worden war. Dahin legten sie Jesus wegen des Rüsttags der Juden, weil das Grab nahe war.«

        So steht es in der Bibel. Es ist eine schöne Vorstellung, dass die Auferstehung Jesu inmitten grüner Bäume und nicht inmitten dunkler Mauern stattgefunden hat. Hat das eine tiefere Bedeutung?

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