Auf diese Ausgaben können Sie sich freuen!

November 2010

Hilfe, ich werde älter (Christoph Georgi)
Warum Leid ... warum lebe ich? (Angelika Rieber)
Das Leben atmet Ewigkei (Thomas Mozer)
In der Zeit leben - Kirchenjahr als Kraftquelle (Sven Tiesler)

Dezember 2010

Das Leben - ein Labyrinth? (Katrin Schneidenbach)
Wie sich ein Vater fühlt... (Martin Wörz)
Menschen(s)kinder - Gottes Baby (Frank Mader)
Standhalten in einer Welt, die allzu schnell ausmustert (Beate Gläfke)

Bitte beachten Sie, dass es sich bei der Vorschau um Arbeitstitel handelt.

"für heute" - Ausgaben im Oktober 2010

Dankeschön!

Mama und ihr Filius stehen in der Metzgerei an der Theke. Alles ist bezahlt, die Wurst im Korb verstaut. Die Fachverkäuferin zum Jungen: »Magst du ein Würstchen haben?« Heftiges Kopfnicken. Sie reicht ihm eine kleine Wurst. Darauf die Mutter: »Und? Wie sagt man?« »Danke!«, kommt es dem Vierjährigen schmatzend von den Lippen, worauf beide Frauen sich lächelnd anschauen.

Viele Menschen haben wie der Sohn an der Metzgerstheke diese Schule durchgemacht. Es nennt sich: Erziehung zur Dankbarkeit. Mich auf Dankbarkeit hinzuweisen war für mich gut und richtig. Aber musste ich dabei so vorgeführt werden? Mit zunehmendem Alter ärgerte es mich. Und irgendwann kam auch mal der harte Satz: »Ich tue und sage, was ich will!«

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Hier finde ich Halt!

Ein Schiff auf hoher See. Wellen und Wasser. Kaum Sicht. Der Kapitän kennt sein Fahrzeug. Den Meeresabschnitt kennt er auch. Er weiß genau, dass die Tonnen und Bojen an Steuerbord und Backbord, grün und rot, die Fahrrinne zeigen. Er vertraut darauf, dass auch nachts die farbigen roten und grünen Lichter ihm den Weg in den Hafen weisen. Leuchttürme warnen vor nahen Küsten und Untiefen. Das sind die Regeln. Sie helfen ihm, gut und sicher übers Meer zu kommen.

Regeln sind Lebenshelfer. So wird das leider nicht immer verstanden. Eher denken wir bei Regeln und Geboten, bei Gesetzen und Bestimmungen, dass sie uns einengen und in der Freiheit beschneiden. Vielleicht liegt das daran, dass unserer Leben überreguliert ist.

Sie können undefined hier weiterlesen und mehr über den Halt im Leben erfahren.

Auf das die Ehe glückt

Gudrun und Heinz bereiten ihre »Goldene Hochzeit« vor. Sie wollen das Fest mit einem Gottesdienst mit ihren Kindern, Enkeln, Urenkeln und der ganzen Gemeinde feiern. Der Pastor besucht die beiden, um über den bevorstehenden Festgottesdienst mit dem Jubelpaar zu reden. Er kennt sie schon lange und spürt auch bei diesem Gespräch: ein glückliches Paar.

Die Eheleute sitzen nebeneinander auf dem Sofa. Liebevoll legt Heinz seinen Arm um Gudrun und Gudrun quittiert dies mit einem zärtlichen Kuss. Der Pastor sagt: »Sie beide strahlen ja vor Glück!« »Ja, wir sind glücklich verheiratet«, sagt die »goldene Braut«. »Können Sie mir das Geheimnis ihres ehelichen Glücks verraten?« erkundigt sich der Geistliche.

Wenn Sie diesem undefined Link folgen, können Sie mehr über das Geheimnis einer glücklichen Ehe erfahren.

Hochmotiviert durchs Leben

»Was bringt mir das?« Auf diese Frage gab es keine zufriedenstellende Antwort. Der Versuch, einige Jungs der Teenie-Freizeit zu motivieren, bei Spielen rund um den Pool mitzumachen, war fehlgeschlagen.

Der persönliche Nutzen ist der gebräuchlichste Maßstab unserer Zeit. Aktionen sind attraktiv, die einen persönlichen Vorteil versprechen. Prinzipiell ist diese Einstellung nicht falsch. Sogar unser Wirtschaftssystem basiert auf diesem Grundsatz: »Wenn jeder für sich selber sorgt, ist auch für alle anderen gesorgt.« Da muss die Frage erlaubt sein: Ist der Glaube an Gott auch vorteilhaft? Angenommen die Sache mit Jesus ist wirklich wahr – wo bleibt der persönliche Nutzen, wenn ich mein Leben als Christ lebe?

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Streiten - aber richtig!

Seine rechte Hand umfasst den Hammer. Mit der anderen hält er ein Stück Papier. Entschlossen wirkt er, etwas verärgert und streitbar. Er hat die Kosten gründlich überschlagen und abgewogen, was zu tun ist.

Schon viele Jahre leidet er unter diesen Zuständen. Doch jetzt hat er einen Entschluss gefasst: So jedenfalls kann es nicht weitergehen. Darum ist er unterwegs mit dem Hammer und dem Stück Papier – zur Stadtkirche. Die Nägel hat er in seiner Kutte untergebracht. Er lässt sich nicht mehr aufhalten. Dort angekommen, hämmert er das Papier mit so einer Wucht an die Kirchentür, dass in der Folge die ganze Welt davon hört.

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