Auf diese Ausgaben können Sie sich freuen!

August 2010

Ich kann Gott nicht mehr hören (Beate Gläfke)
An einer Beziehung muss man arbeiten (Martin Wörz)
Mein Job frisst mich auf (Christoph Georgi)
Zeugen sind begehrte Leute (Thomas Mozer)
Das wichtigste Wort (Matthias Walter)

September 2010

Wer die Gemeinschaft liebt, zerstört sie ... (Thomas Mozer)
Streben nach Glück (Sven Tiesler)
Kinder, Küche, Karriere ... (Beate Gläfke)
anonym bleiben - angesprochen werden (Ingrid Heintz)

Oktober 2010

Dankbarkeit ist lernbar! (Thomas Mozer)
Die Zehn Gebote - Gefängnis oder Freiheit? (Katrin Schneidenbach)
Glücklich verheiratet (Christoph Georgi)
Gottes Spuren im Leben entdecken (Martin Wörz)
Soll man um Glaubensfragen streiten? (Frank Mader)

Bitte beachten Sie, dass es sich bei der Vorschau um Arbeitstitel handelt.

für heute - Ausgaben im Juli 2010

So lese ich die Bibel

Sie ist relativ dick und schwer, obwohl alles auf dünnem Papier gedruckt und die Schrift sehr klein ist. Den Einband ziert eine Frau mit einem Glas Wasser in der Hand. Deshalb habe ich genau dieses Buch gekauft, als ich eine neue benötigte: meine Bibel.

Dieses Bild drückt genau aus, was die Bibel für mich ist: ein erfrischender Schluck Wasser, wenn ich durstig bin. Jedes Mal, wenn ich diese Bibel zur Hand nehme, schaue ich einen Moment auf das Bild und freue mich aufs Lesen.
Meine Lieblingsbibel ist eine moderne Übersetzung. In ihr lese ich fast täglich. Ich habe auch noch andere Übertragungen und Übersetzungen und oft schaue ich auch im Internet nach, wo mir eine Vielzahl von deutschen und auch englischen Bibeln zur Verfügung stehen. Warum brauche ich so viele verschiedene Bibeln, wo doch in jeder dasselbe steht? Weil ich ganz verschiedene Arten habe, in der Bibel zu lesen.

Wenn Sie diesem undefinedLink folgen, können Sie noch einen weiteren Abschnitt in der Ausgabe von Ingrid Heintz lesen.

 

Das Leben geht weiter

Er sagte: »Der Herbst hat auch noch schöne Tage.« Ich schaute verwundert zu ihm, nickte und sagte entspannt: »Ja, es ist ein wunderbarer Tag.« Der Mann blickte mich mit einem eigenartigen Lächeln an und sprach: »Ich glaube, junger Mann, Sie verstehen mich nicht richtig. Wissen Sie, mein Alter gleicht dem Herbst, dem der Winter folgt.«

Es war an einem jener schönen Tage, wo der Spätsommer in den Frühherbst übergeht und die Sonne wie durch einen Schleier auf die Erde scheint. Dieser Tag lud zum Wandern ein. Nachmittags kam ich in einen kleinen Ort. Mitten im Ort stand ein Baum mit einem breiten Dach aus Blättern. Unter dem Baum stand eine Bank, auf der ein alter Mann saß. Ich setzte mich zu ihm. Nach einer Weile sprach der Mann unvermittelt, die bereits gelesenen Worte. Er fuhr fort: »Ich kann hier in Ruhe sitzen und in den Tag hineindösen. Alles, was ich in meinem Leben erreichen wollte, ist nun Vergangenheit. Die
Ernte ist eingebracht. Ich habe zwei Söhne und eine Tochter, fünf Enkelkinder und schon zwei Urenkel. Sie sind die Früchte meines Lebens. Denn für mich gleicht das Leben den Zeiten eines Jahres...

Lesen Sie undefinedhier weiter im Artikel von Sven Tiesler und seiner Lebenserfahrungen.

 

Wofür hältst du mich?

»BILD Dir Deine Meinung«, so lautet ein Werbeslogan der Bild-Zeitung. Ob die Bild-Zeitung eine gute Meinungsbildnerin ist, lasse ich dahingestellt. Sicher ist: Das auflagenstarke Blatt trägt viel zur Meinungsbildung bei. Und Meinungsbildung ist heute so wichtig wie eh und je.

Bild dir deine Meinung« – das erleben meine Frau und ich, wenn unsere Kinder von der Schule um die Hausecke biegen und ihre Nasen in die Luft hängen. Kaum stehen sie in der Haustür, rufen sie: »Ich weiß, was es zu essen gibt!« Ihre Meinungsbildung lässt nicht lange auf sich warten. Entweder bekommen sie leicht mürrische Züge, oder es huscht ein frohes Lächeln über ihr Gesicht. Und: Ihrem Papa geht’s manchmal auch so.
Unsere Meinung ist gefragt. In Tausenden von Entscheidungen, in Hunderten von Überzeugungen, in Dutzenden von Urteilen. Tag für Tag, Woche für Woche, Jahr für Jahr, bilden sich Meinungen. Ich mach das am Buchstaben »L« deutlich. Unsere Meinung ist gefragt: über die Liebe, über das Leiden,
über die Sonderangebote bei Lidl. Über Luxus und Limousinen ebenso wie über Lachfalten, Lufthansa, Länderspiel, Laugenstangen, Lebensstil, Lust und Landespolitik.
Zu manchen Themen ist es schwierig, sich eine Meinung zu bilden. Nehmen wir den Buchstaben »J«. Wie ist es etwa mit der Frage: Wer ist Jesus von Nazareth für mich? Haben Sie zu ihm eine Meinung?

Wenn Sie hier undefinedklicken, können Sie die gesamte für heute - Ausgabe von Frank Mader lesen und herunterladen.

 

Was gerecht ist

Kennen Sie die einmalige Chance, das eigene Leben aus einem ganz anderem
Blickwinkel zu betrachten, sich in Frage zu stellen und sich auch in der Mitte des Lebens noch weiterzuentwickeln? – Der Umgang mit Teenagern!

Ich kenne sonst niemanden, der mir so deutlich aufzeigt, wo mein Handeln und Reden nicht im Einklang sind. Ein Thema, um das es bei uns gerade in letzter Zeit ging: Gerechtigkeit.
Natürlich gab es schon als unsere Kinder klein waren den regelmäßigen Vorwurf: »Du bist ungerecht!« – »Das ist unfair!« Es scheint unmöglich zu sein, alle gerecht zu behandeln. Dabei bilde ich mir durchaus ein, mich gerecht zu verhalten.
Was ist denn gerecht? Wenn ich alle meine Kinder gleich behandle? In einem Erziehungsratgeber fand ich folgendes: »Wer mehr als ein Kind hat und alle Kinder gleich erzieht, wird höchstens einem Kind gerecht.« Gerechtigkeit ist also nicht Gleichheit. Gerechtigkeit fragt, wie ich dem anderen gerecht werden kann...

Folgen Sie diesem undefinedLink und lesen Sie weiter in den Ausarbeitungen und Erfahrungen von Angelika Rieber.