Sie sind hier: Startseite > "für heute" - Ausgaben in diesem Monat > Januar 2012

Auf diese Ausgaben können Sie sich freuen!

 

Februar 2012

Christsein im Beruf (Beate Gläfke)
Tragen wir nicht alle Masken? (Frank Mader)
Lass dir was entgehen! (Katrin Schneidenbach)
Die Taufe verändert unser Leben (Sven Tiesler)

März 2012

Zeit mit sich allein (Beate Gläfke)
Das Leben entrümpeln (Frank Mader)
Warum tue ich trotz besseren Wissens das Falsche? (Martin Wörz)
Von der Unmöglichkeit vor sich selbst davonzulaufen (Angelika Rieber)

April 2012

Was bedeutet mir, dass Jesus am Kreuz starb? (Katrin Schneidenbach)
statt resignieren - hoffen (Sven Tiesler)
Warum es besser ist mit anderen zu reden als über sie (Thomas Röder)
Stärken stärken, Schwächen schwächen (Thomas Mozer)
tolerante Gesellschaft - Jesus allein? (Ingrid Heintz)

Bitte beachten Sie, dass es sich bei der Vorschau um Arbeitstitel handelt.

 

 

Die "für heute" - Ausgaben im Januar 2012

Warum Verzeihen gesund macht (Ingrid Heintz)

Bei einer Talkshow erzählte eine Frau, dass sie Opfer einer Geiselnahme im Gefängnis geworden war. Darüber hat sie ein Buch geschrieben: Sie wurde mehrere Stunden gequält und gedemütigt bis es endlich gelang, sie zu befreien. Am Ende der Talkrunde wurde gefragt: »Können Sie dem Geiselnehmer verzeihen?« Sie verneinte: Sie kann dem Täter nicht verzeihen, dass er ihre Liebsten zum Weinen gebracht hat.

Zugefügtes Unrecht wiegt schwer. Beleidigungen und Schmerzen, durch andere ausgesprochen oder verursacht, brennen in unserem Inneren. Wenn andere uns Unrecht tun oder unser Recht beschränken, fühlen wir uns als ganze Person abgewertet und verletzt. Es ist nicht von ungefähr, dass die Frage nach dem »Vergeben und verzeihen« gestellt wird – auch in einer öffentlichen Talkshow im Fernsehen. Wir spüren, dass hier ein Schlüssel zur Bewältigung liegt.

Ich vermute: Deshalb ist es auch ein zentrales Thema in der Bibel. Der Prophet Jesaja weist auf den Zusammenhang hin: Neue Freiheit geschieht durch Vergebung begangenen Unrechts...

Lassen Sie sich von Ingrid Heintz noch etwas weiter in den Zusammenhang von krankmachenden Belastungen und dem erlösenden Verzeihen mitnehmen; dieser undefinedLink ermöglicht es.

 

 

Was wirklich wertvoll ist (Thomas Röder)

Prominente Besucher hatten sich im Haus der Kirche angesagt. Bei aller Freude herrschte auch Aufregung. Man wollte ein guter Gastgeber sein. Bis zur letzten Minute wurde gewienert und geputzt. Die Gastgeber standen zum Empfang bereit.

Die Gäste trafen pünktlich ein. Sie wurden herzlich begrüßt. Eine der Helferinnen, die noch eben für Glanz im Hause gesorgt hatte, wollte rasch nach Hause gehen. Wer würde sie auch beachten? Da ging einer der Gäste auf sie zu, grüßte herzlich und stellte sich vor. Das hatte die Frau nicht erwartet.

Wie gehen wir miteinander um? Das ist eine Frage, die täglich ihre Antworten findet. Es gibt freilich Situationen, wo wir besonders sensibel darauf reagieren, wie man mit uns umgeht...

Wie Sie wertschätzend mit dem Anderen umgehen können, erfahren Sieundefined hier. Ihnen steht die gesamte "für heute" - Ausgabe von Thomas Röder zur Verfügung.

 

 

Was uns antreibt (Dr. Iris Bollerhoff)

Wer hätte nicht gerne immer voll aufgeladene Batterien? Schon abends kaum den nächsten Tag erwarten können, mit Freude und Elan seine Aufgaben anpacken und immer guter Laune sein: Ja, das wär’s!

Vielleicht erleben manche so etwas nur noch im Urlaub, denn der Alltag sieht oft ganz anders aus. Jeder von uns kennt Tage, an denen es uns so vor dem Aufstehen graut; lieber würden wir im Bett liegen bleiben. Ich denke an Menschen im Bekanntenkreis: Bei Marion sind es die vielen unerledigten Dinge, die sich wie ein unüberwindlicher Berg vor ihr auftürmen. Bei Peter ist es ein Termin beim Chef, der vielleicht die Kündigung bedeutet; gehen doch seit Tagen Gerüchte um, dass die Belegschaft seiner Firma verkleinert werden soll. Manfred ist bereits arbeitslos und erhält auf alle seine Bewerbungen seit Monaten nur Absagen. Er sieht keinen Sinn mehr darin, sich immer wieder vergebliche Mühe zu machen. Renate dagegen möchte sich vor dem Vorsorgetermin beim Arzt drücken. Was wäre, wenn bei ihr ein versteckter Krebs entdeckt würde?

Wenn nun der Elan nicht aus uns heraussprüht und uns auch schwierige Herausforderungen voll Tatendrang angehen lässt, wie beginnen? Wie sich heranwagen an das Notwendige?

Die erste Bedingung für die Selbstmotivation heißt: »Überwinde, was dich demotivieren will!« ...

Wie Iris Bollerhoff dies in die Tat umsetzt, können Sie noch etwas weiter schmökern, indem Sie undefinedhier klicken.

 

Wut tut gut! (Martin Wörz)

Ende August in einem Münchner Biergarten. Ein Mann setzt sich vor seinen Bierkrug und sein Stück Zwetschgenkuchen. Er genießt die Sonnenstrahlen und atmet tief durch. Da kommt eine Wespe und macht sich am Kuchenstück zu schaffen. Er schlägt mit der Hand nach ihr – einmal, zweimal, dann immer wilder. Zwecklos. Die Wespe kommt immer wieder. Da steigt dem Mann die Zornesröte ins Gesicht. Er macht sich lauthals Luft: »Ich wollte in Ruhe meinen Feierabend genießen. Das hast du mir verdorben. Du blöde Wespe hast mir den ganzen Tag versaut!«

Wut kocht innerlich und drängt nach außen. Reden und Handeln ist getrieben von aufschäumenden Emotionen. Der Volksmund spricht von »blinder Wut«, weil rationales Denken oder ein vernünftiges Abwägen der Situation fehlen.

Doch woher kommt das? Wie können wir die Wut erklären und wie damit umgehen? ...

Ja, die Wut überrascht uns mit ihrer Wucht. Wenn Sie mit Martin Wörz noch ein Stück weiter über den Umgang mit der eigenen Wut nachdenken wollen, folgen Sie diesem undefinedLink.

Erziehungsfallen umgehen (Thomas Mozer)

Bei der Frage nach dem Beruf stutzt Sabine. Sie hat Betriebswirtschaftslehre studiert und mit Diplom abgeschlossen. Im Hintergrund rufen Ruben und Janis, zwei und vier Jahre alt. Es scheint sich ein Streit um das Feuerwehrauto anzubahnen. Sabine seufzt; dann notiert sie im Fragebogen bei Beruf: »Hausfrau und Mutter«. Obwohl ich dazu keinerlei »Ausbildung« genossen habe, denkt sie. Trotzdem. Sie legt den Kuli aus der Hand und versucht sich als Streitschlichterin bei ihren Zwergen.

Meiner Frau und mir ging es genauso. Wir trugen Verantwortung für die Erziehung und die Sorge für unsere Kinder und hätten uns manchmal eine »Ausbildung« dazu gewünscht. Klar, wir trugen die Erziehungsweisen der eigenen Eltern in uns – bewusst und sicher auch unbewusst. Als Ehepaar suchten wir jedoch unseren Weg. Es half uns, wenn andere über ihren Lebensstil mit den Kindern erzählten. Wir nahmen dankbar den Rat von Pädagogen des Kindergartens und der Schule an. Ärzte stützten mit ihrem Wissen unser Fragen nach Richtig und Falsch. Nun ist unser Ältester schon aus dem Haus und die anderen sind fast erwachsen. Mehr und mehr blicken wir zurück und erzählen jungen Eltern von unserer Erfahrung.

Thomas Mozer gibt Impulse zur Lösung von Erziehungsproblemen. Interessiert? Gerne können Sie undefinedhier in seinen Ausführungen noch etwas lesen.