Auf diese Ausgaben können Sie sich freuen!

Oktober 2010

Dankbarkeit ist lernbar! (Thomas Mozer)
Die Zehn Gebote - Gefängnis oder Freiheit? (Katrin Schneidenbach)
Glücklich verheiratet (Christoph Georgi)
Gottes Spuren im Leben entdecken (Martin Wörz)
Soll man um Glaubensfragen streiten? (Frank Mader)

November 2010

Hilfe, ich werde älter (Christoph Georgi)
Warum Leid ... warum lebe ich? (Angelika Rieber)
Das Leben atmet Ewigkei (Thomas Mozer)
In der Zeit leben - Kirchenjahr als Kraftquelle (Sven Tiesler)

Bitte beachten Sie, dass es sich bei der Vorschau um Arbeitstitel handelt.

"für heute" - Ausgaben im September 2010

Ich bin so wichtig wie du!

Bei einem Gemeindeseminar malen die Teilnehmer Bilder über ihre Vorstellung einer christlichen Gemeinde. Zu sehen sind Bilder von Inseln mit schönen Stränden, Oasenbilder in der Wüste, traumhafte Gemälde von Quellen und Idyllen. So sollte die Kirche sein: voller Harmonie und Vollkommenheit. Und wie sieht die Wirklichkeit aus?

Ich erzähle Ihnen dazu eine Geschichte. Darin geht es um ein Kloster, das schwierige Zeiten durchgemacht hat. Einst ein bedeutender Orden war dieser durch die Jahrhunderte hindurch auf nur fünf Mönche zusammengeschrumpft. Alle waren über 70 Jahre. Ein sterbendes Kloster also.

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Da ist das Glück

Ich sitze auf einer Bank am Ende einer Seebrücke und blicke über das vom Wind aufgebrachte Meer. Über mir segeln freche Möwen und stoßen dabei ihr lautes Schreien in den beginnenden Morgen. Die gerade eben aufgegangene Sonne zeichnet auf den Strand und die hinter mir liegenden Häuser einen leichten rosa Anstrich.

Ich atme die salzhaltige Luft tief ein. Der Wind weht mir ins Gesicht und bringt leichte Gischt mit sich. Ich bin allein. Nur die neugierigen Möwen sind in meiner Nähe. Glücklich fühle ich in mir eine tiefe Ruhe und Zufriedenheit. Dieser Moment ist ein Höhepunkt in meinem Leben. Ich habe bereits einige glückliche Höhepunkte erlebt. Es waren meist einschneidende Ereignisse und Erlebnisse, die sich tief in meine Erinnerung gegraben haben. Gern begebe ich mich auf die Erinnerungsreise und erfreue mich an den Bildern, die ich in mir bewahrt habe.

Sie können undefined hier weiter den "Glücksstipps" von Sven Tiesler folgen.

 

 

Kinder, Küche und Karriere

»Meine Frau muss nicht arbeiten.« Wie hatte Christa L., Jahrgang 1930, diesen Satz gehasst. Immer wieder hörte sie ihn von verheirateten Männern, die sich zwar jedes Paar Schuhe für die Kinder buchstäblich vom Mund absparen mussten, sich aber gern in ihrer männlichen Wichtigkeit sonnten.

Sie arbeitete gerne in ihrem Beruf. Christas Mann verdiente gut, aber sie wollte unbedingt auf eigenen Füßen stehen. Er akzeptierte das, ihr Umfeld weniger. Bei jedem »Problemchen« ihrer Kinder hieß es: »Na, kein Wunder, wenn die Mutter so viel arbeitet!« Dass sie als Rabenmutter galt, war ihr bald klar. Aber sie wusste ihre Kinder gut versorgt. Ihre Mutter wohnte bei ihnen und half mit. Dreimal in der Woche kam eine Putzfrau. Der Kindergarten, Schule und Freizeitangebote entzerrten. Christa L. war 51 Jahre alt, als ihr Mann starb. Ein Kind ging noch zur Schule, das andere studierte. Sie ermöglichte beiden das Studium, auf das sie damals hatte verzichten müssen.

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Sprich doch direkt mit mir

Immer wieder lese ich bestürzt, dass ein Mensch tage-, wochen- oder monatelang tot in seiner Wohnung lag und niemand in der Nachbarschaft etwas bemerkt hatte. Schnell bin ich mit dem Urteil zur Hand: In unserer Straße könnte so etwas nicht passieren! Denn bei uns im Dorf ist es doch ganz anders. Da kennt man sich. Es ist nicht so anonym wie in einer Stadt.Obwohl, wenn ich darüber nachdenke...

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